Zur Zeit läuft eine Antidiskriminierungsumfrage des Bundes, die auch chronische Krankheiten einbezieht. Es wäre vielleicht wichtig, dass möglichst viele von CFS, MCS, EHS und ähnlich Betroffene mitmachen. Ich sprach mit einem Mitarbeiter der Antidiskriminierungsstelle am Telefon - MCS zumindest kannte er noch nicht.

Man kann online mitmachen unter

www.umfrage-diskriminierung.de

oder sich den Fragebogen zuschicken lassen unter

Tel. 030 18 555 1817 (9-12/13-15 Uhr; wird umgehend zugeschickt; Rücksendung portofrei).

Termin: Offiziell endet die Aktion bereits am 30. November. Die Fragebögen werden aber noch bis Mitte Dezember berücksichtigt, so die Auskunft der Antidiskriminierungsstelle.

Da ein Außenstehender kaum die Situation von Betroffenen ermessen kann, wäre es gut, wenn die Einen oder Anderen am Schluss in den dafür vorgesehenen Fragefeldern etwas zur Information schreiben würden. Zum Beispiel ständige Flucht vor schädlichen Umwelteinwirkungen. Dazu dann zusätzliche Beispiele von Diskriminierung wie die psychosomatische Fehldiagnose, trotz Labornachweisen, und dadurch verzögerte umweltmedizinische Therapie; Korsett von Grenzwerten; Unverständnis in der Umgebung, z. B. Etikett "arbeitsscheu" bei krankheitsbedingter Unfähigkeit zu arbeiten; von Krankenversicherung verweigerte Erstattung für Labortests, therapeutische Leistungen und medikamentöse Versorgung (zum Beispiel nur Erstattung der für viele unverträglichen Medikamente auf der Roten Liste statt verträglicher NEG mit demselben Wirkstoff); Vorwurf von Manipulieren, Dominieren, Diskriminieren der anderen (!) bei gesellschaftlichen Treffen (Geburtstagsfeiern, Konzerte usw.), statt dass von den Mitmenschen Rücksicht auf die schlimme Unverträglichkeit von kosmetischen Mitteln genommen wird; Fehlen von Krankenhäusern mit verträglichen Räumen udgl.